Ursprung
Die heutige Gedenk- und Begegnungsstätte ehemaliges KGB-Gefängnis war ursprünglich im Jahre 1916 als Pfarrhaus für die Evangelische Frauenhilfe gebaut worden. Es wurde nach dem 2. Weltkrieg gemäß dem Potsdamer Abkommen vom 2. August 1945 mit seinen umliegenden Grundstücken für die sowjetische Spionageabwehr requiriert und auf fatale Weise als Gefängnis umgebaut. Die hier untergebrachten meist noch jugendlichen deutschen Gefangenen waren der Gewalt und Willkür der sowjetischen Geheimdienste ausgesetzt.
Opferdokumentation
Unser gemeinnütziger Verein nimmt die Interessen der ehemals im KGB-Gefängnis Gefangenen und Verurteilten wahr und bemüht sich um die dokumentarische Erfassung ihrer vielfältigen Erlebnisse in diesem Haus und der anschließenden Erfahrungen in sowjetischen Straflagern.
Aufarbeitung in Veranstaltungen
Durch persönliche Kontakte zu den noch lebenden Opfern und ihren Angehörigen sind wir mit ihnen verbunden und wissen um ihre inneren und äußeren Verletzungen und Traumata. Wir stehen ein für die Aufarbeitung ihrer grausamen Erlebnisse unter Stalin und seiner Geheimdienste. Den speziellen Charakter der Gedenk- und Begegnungsstätte sehen wir als eine von kommunistischer Gewaltherrschaft und stalinistischem Terror geprägte an und engagieren uns mit öffentlichen Veranstaltungen dahingehend, dass geschichtliche Wahrheiten nicht wieder verdrängt, sondern aufgedeckt werden. Unser Land muss vor einer Wiederholung von Diktatur und Gewalt geschützt werden. Frieden und Freiheit müssen erhalten bleiben.
Veranstaltungen
18.00 Uhr Gedenken an der Mauer des ehemaligen sowjetischen Gefängnisses in der Leistikowstraße 1 18.30 Uhr Villa Quandt, Große Weinmeisterstraße 46/47Begrüßung:Gisela Rüdiger, Gedenk- und Begegnungsstätte ehemaliges KGB-Gefängnis e.V. Grußworte:Torsten Wiegel, Beigeordneter für Bildung, Kultur, Jugend und Sport der Stadt PotsdamStefan…
verschleppt verbannt verschwundenDeutsche Kriegsjugend in Stalins Lagern und Gefängnissen Musik: Wenzel Benn, Saxophon Im letztes Jahr beim Mitteldeutschen Verlag erschienenen Sachbuch „Verschleppt, verbannt, verschwunden“ erzählen die Autoren Grit und Niklas Poppe die Schicksale Jugendlicher und junger Erwachsener nach, die in…
Der Verein Gedenk- und Begegnungsstätte ehemaliges KGB-Gefängnis Potsdam lädt gemeinsam mit dem Brandenburgischen Literaturbüro ganz herzlich zum Begehen des „Europäischen Tags des Gedenkens an die Opfer von Stalinismus und Nationalsozialismus“ am 23. August 2024 ein. Die Veranstaltung beginnt mit einem Gedenken um…
Einladung zur Filmvorführung Am Mittwoch, dem 15. Mai 2024, um 18.00 Uhr laden die Vereine Gedenk- und Begegnungsstätte ehem. KGB-Gefängnis und MEMORIAL Deutschland gemeinsam mit der Gedenk- und Begegnungsstätte Leistikowstraße zur Vorführung des Films „Spuren der Erinnerung – Stalins Opfer…
Wie wir gesehen werden
Was macht diese Vereinsarbeit so wertvoll?
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