Jan Tombiński, Botschafter der Republik Polen in Deutschland“ Geschichtsfälschung als Instrument der Politik“
Veranstaltung am 23. August 2026 um 18:00 Uhr
Ort: Potsdam Brandenburgisches Literatürbüro Villa Quandt Große Weinmeisterstrasse 46/47
In Kooperation mit dem Brandenburgischen Literaturbüro und der Konrad-Adenauer-Stiftung
Grußwort Linda Teuteburg, Vorsitzende der Stiftung „Gegen Vergessen – für Demokratie“
Nachdem das Europäische Parlament die Errichtung eines Gedenktages für die Opfer aller totalitären und autoritären Regime in Europa im 20. Jahrhundert mit übergroßer Mehrheit seiner Abgeordneten gefordert hat, bestimmte die OSZE 2009 den 23. August zum „Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus und Stalinismus“. Der Gedenktag wurde 2008 in der „Prager Erklärung“ vorgeschlagen. Vaclav Havel und Joachim Gauck gehören zu den Unterzeichnern der Erklärung. Er wird seitdem vor allem in den ehemals von der Sowjetunion beherrschten Ländern begangen. In diesen Ländern war es bis 1989 verboten, an die Verbrechen des Kommunismus der Stalinära und danach zu erinnern. Auch das Erinnern an die Verbrechen des Nationalsozialismus war von der herrschenden Partei vereinnahmt worden. Zivilgesellschaftliches Engagement war nicht erwünscht. So wurde 1982 eine Gedenkfeier Jugendlicher zur Erinnerung an die Zerstörung der Potsdamer Synagoge 1938 durch Polizei und Staatssicherheit gewaltsam aufgelöst.
Jan Tombiński ist ein polnischer Diplomat. Er vertrat sein Land als Botschafter in mehreren europäischen Ländern und in der Europäischen Union und war Botschafter der Europäischen Union, beim Heiligen Stuhl und in der Ukraine.
Er hat Germanistik, Philosophie und Geschichte in Krakau studiert. Er spricht Englisch, Deutsch, Französisch und Ukainisch.
In Kooperation mit der Gedenk- und Begegnungsstätte ehemaliges KGB-Gefängnis e.V und der Konrad Adenauer Stiftung/ Politisches Bildungsforum Brandenburg.

